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Verbandsvorsitzender und Verbandsrechner zu Besuch im Wasserwerk Brandeck

Verbandsvorsitzender Markus Huber und der neue Verbandsrechner Bernd Heinzelmann besuchten Wassermeister Hans Lampprecht und seinen Stellvertreter Reinhard Kraibühler im Wasserwerk Brandeck. Sie informierten Sich über anstehende Maßnahmen und nahmen die undichte Quellfassung der Brandeckquelle in Augenschein. Insbesondere nach Regenwetter gibt die alte Quellfassung zu viel Wasser an das umliegende Gelände ab. Dies soll als eine der kommenden Maßnahmen verhindert werden, zunächst untersucht man jedoch wie man den Anfahrtsweg für schweres Gerät befahrbar machen kann.

 

Der Zweckverband Heimbach Wasserversorgungsgruppe empfiehlt die vorhandenen Hausenthärtungsanlagen außer Betrieb zu nehmen!

 

Nochmaliger Hinweis für unsere Wasserabnehmer im Verbandsgebiet:

Am 14. Mai 2014 ist die neue, zentrale Enthärtungsanlage im Wasserwerk Brandeck mit dem Probebetrieb gestartet. In der neuen Nanofiltrationsanlage (Enthärtungsanlage) werden die Härtebildner Calcium und Magnesium weitgehend zurück gehalten. Die Abnehmer erhalten nach der Inbetriebnahme weicheres Trinkwasser mit einer Wasserhärte von 10-13 °dH Härtebereich „mittel“ Das abgegebene Trinkwasser entspricht in vollem Umfang der Trinkwasserverordnung.

Die Verringerung der wichtigsten Trinkwasserwerte vor und nach der Inbetriebnahme sind in folgender der Tabelle aufgeführt:

17.03.2014

vor Inbetriebnahme der

Wasserenthärtungsanlage

21.08.2014

nach Inbetriebnahme der

Wasserenthärtungsanlage
Gesamthärte 17,2 °dH  11,9 °dH
Calcium 95,6 mg/l  65,1 mg/l
Magnesium  16,5 mg/l  11,8 mg/l
Hydrogencarbonat  292,0 mg/l  184,0 mg/l
Nitrat  25,0 mg/l  17,0 mg/l
Sulfat  41,0 mg/l  34,0 mg/l

 

Die geringere Härte wird sich bei den Warmwassergeräten positiv auf deren Lebensdauer und auf den Energiebedarf auswirken. Wichtig für die Umwelt und die Geldbörse ist deshalb, dass Sie die Haushaltsgeräte und die Waschmitteldosierung auf das weichere Wasser umstellen.

Da Sie als Haus- bzw. Wohnungseigentümer oder Mieter für die richtige Einstellung Ihrer Geräte verantwortlich sind, möchten wir Sie auf folgende Veränderungen im Haushalt nochmals aufmerksam machen:

Waschmitteldosierung

„Weicheres“ Wasser bedeutet weniger Bedarf an Waschmittel. Bitte überprüfen Sie deshalb Ihre Gewohnheiten bezüglich Waschmitteldosierung. Schauen Sie genau die Dosierangaben auf der Verpackung an. Entsprechend der aktuellen Wasserhärte ist die geringste Dosierung – jene für weiches Wasser – die richtige.

Geschirrspüler

In Geschirrspüler ist eine Enthärtungsanlage eingebaut. Bei weicherem Wasser wird weniger Regeneriersalz benötigt. Bei einigen Geräten ist es notwendig, den neuen Härtegrat einzustellen. Meist erfolgt dies über ein mehrstufiges Einstellrad. Bitte gehen Sie anhand der Bedienungsanleitung die Vorgänge des Einstellens noch einmal durch. Moderne Geschirrspüler messen die aktuelle Wasserhärte selbstständig und stellen automatisch die Menge an Regeneriersalz und Klarspüler ein.

Hausenthärtungsanlagen

Um weicheres Wasser zu erhalten, betreiben viele Abnehmer Hausenthärtungsanlagen. Der Zweckverband Heimbach Wasserversorgungsgruppe empfiehlt, die vorhandenen Hausenthärtungsanlagen außer Betrieb zu nehmen und die Anlagen fachgerecht von der Hausinstallation abzutrennen. Hiermit ergeben sich für die Abnehmer größere Einsparpotenziale, da die Wartung der Hausenthärtungsanlagen und der Kauf von Regeneriermittel entfällt. Falls Hausenthärtungsanlagen weiter betrieben werden sollen, da sehr viel weicheres Wasser benötigt wird (z.B. Zahnarztpraxen, Aquarium…) müssen die Hausenthärtungsanlagen durch einen Fachbetrieb auf die neuen Verhältnisse (weicheres Trinkwasser) eingestellt werden. Durch diese Betriebsanpassung der Hausenthärtungsanlage wird die Produktion von zu weichem und eventuell aggressivem Trinkwasser vermieden, gleichzeitig kann der Verbrauch von Regeneriermittel verringert werden.

Weitere Untersuchungsergebnisse

 



Tag der offenen Tür im Wasserwerk Brandeck

1. Juni 2014

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist das Wasserwerk Brandeck – u.a. versehen mit einer modernen Nanofiltrationsanlage (Enthärtungsanlage) – nun wieder auf dem neuesten technischen Stand.

Das Ziel war, die Wasserhärte zu vermindern. Außerdem wurde der Hochbehälter Kirntal, Winzeln steuerungstechnisch an die Verbandsanlagen angeschlossen, eine Druckerhöhung für die Bereiche Hochmössingen, Marschalkenzimmern und Oberndorf installiert, die Kolbenpumpen durch Generatoren ersetzt, eine weitere Reinigungsstufe mit dem Aktivkohlefilter eingebaut und die gesamte Elektrotechnik erneuert. Damit ist dies nach dem Bau des Wasserwerkes 1958-1960 und der gesamten großen Modernisierung 1981-1983 nun ein großer Schritt, damit dieses Wasserwerk auch für die zukünftige Eigenwasserversorgung gerüstet ist. Gleichzeitig dient dieses Wasserwerk auch als weitere Säule einer sicheren Wasserversorgung im Verbundsystem mit der Stadt Oberndorf a.N. und dem Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Kleiner Heuberg.

Das Investitionsvolumen belief sich auf rund 2.000.000 € bei 274.000 € Fördermitteln. Kredite waren zur Finanzierung nicht erforderlich.

Wie eine kleine Messe präsentierte sich das rundum erneuerte Wasserwerk Brandeck am vergangenen Sonntag. Begonnen wurde der Tag mit einem Festgottesdienst. Die Predigt hielt Lektor Gerd Fischer. Danach spielte der Akkordeonverein Fluorn-Winzeln zum Frühschoppen auf. Nach der symbolischen Inbetriebnahme durch die Vertreter der Verbandskommunen nutzten viele Besucher die Gelegenheit, die angebotenen Führungen mit dem Verbandsvorsitzenden Markus Huber, dem Wassermeisterteam Hans Lampprecht und Reinhardt Kraibühler, sowie dem Projektleiter von RBS Wave GmbH, Herrn Sebastian Bernhard mit großem Interesse zu verfolgten. Die Gäste wurden umfassend über die grundlegende Modernisierung und technische Erneuerung des Wasserwerkes mit neu eingebauter Enthärtungsanlage informiert. Die Wasserhärte wird dadurch von 18° auf 12° deutsche Härtegrade reduziert. Eine sehr gute Verpflegung durch die Dorfgemeinschaft und die Feuerwehr Busenweiler rundeten diesen Tag ab.

Wir sagen allen Besuchern, Beteiligten und ehrenamtlich Tätigen ein herzliches Dankeschön.

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